Links

Wir bitten alle Mitglieder um Hinweise auf Internetadressen, die für die Exilforschung von Bedeutung sind.

Kooperationspartner

Die North American Society for Exile Studies ist die Schwestergesellschaft der Gesellschaft für Exilforschung

In der edition text + kritik erscheinen die Jahrbücher der Gesellschaft für Exilforschung und die Reihe "Frauen und Exil"

Stiftungen und wissenschaftliche Gesellschaften

Die Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung, Hamburg, fördert, dem Vermächtnis der Stiftungsgeber entsprechend, Forschungen zum demokratischen Exil gegen die totalitäre Herrschaft Hitlers.

Die Theodor Kramer Gesellschaft, Wien,unterstützt die Erforschung der österreichischen Exilliteratur

Die Else Lasker Schüler Gesellschaft, Wuppertal, unterstützt Forschungen zu Leben und Werk Else Lasker-Schülers.

Die International Feuchtwanger Society unterstützt Forschungen über Lion und Martha Feuchtwanger und Emigranten in Südkalifornien.

Archive und Museen

Die Sammlung Exil-Literatur und das Deutsche Exilarchiv 1933 - 1945 in der Deutschen Nationalbibliothek, Frankfurt a.M., umfassen Publikationen, Archivalien und Nachlässe zur deutschsprachigen Emigration 1933 - 1945.

Das Archiv der Akademie der Künste, Berlin, besitzt zahlreiche Nachlässe von Exilanten aller künstlerischen Gattungen.

Die Österreichische Exilbibliothek, Wien, ist Sammlung, Arbeitsstelle und Informationszentrum zum österreichischen Exil.

Das Jüdische Museum Berlin besitzt umfangreiche Sammlungen zu Leben, Kunst und Kultur der Juden in Deutschland aus zweitausend Jahren deutsch-jüdischer Geschichte.

Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) archiviert Dokumente und Literatur zu den Themen Widerstand und Verfolgung, Exil, NS-Verbrechen, insbesondere Holocaust und NS-Medizinverbrechen, NS- und Nachkriegsjustiz, Rechtsextremismus nach 1945, Restitution und "Wiedergutmachung" nach 1945.

Die Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Berlin, besitzt umfangreiche Sammlungen zum Filmexil und Nachlässe von Filmexilanten

Das International Institute of Social History in Amsterdam beherbergt Archive, Bibliotheken und Sammlungen verfolgter oder exilierter Personen und Organisationen sozialer Bewegungen weltweit und stellt sie der Forschung zur Verfügung.

Das NIOD ist das niederländische Kriegsdokumentationszentrum und bietet umfangreiches Archivmaterial zur Zeit der deutschen Besatzung 1940-45.

Über die von mehreren niederländischen Archiven betriebene Internetseite Kamparchieven erhält man Zugang zu den Archiven von Konzentrationslagern in den Niederlanden.

Forschungsinstitute

Das Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin erforscht Grundlagen des Antisemitismus, des Holocaust, des Exils und verwandter Gebiete.

Das Fritz Bauer Institut, Frankfurt a.M., ist ein Studien- und Dokumentationszentrum zur Geschichte und Wirkung des Holocaust.

Die Walter-A.-Berendsohn-Forschungsstelle für Deutsche Exilliteratur am Institut für Germanistik II der Universität Hamburg enthält Primär- und Sekundärliteratur der Zeit des Exils 1933-1945, von Exilanten verfasste autobiographische Literatur; pazifistische und antimilitaristische Literatur, Primär- und Sekundärliteratur des Projekts "Literatur als Bearbeitungsform der nationalsozialistischen Verfolgungsinstitutionen (KZ, Getto, Gefängnis) sowie die P. Walter Jacob-Bibliothek, mit bedeutendem musik- und theatergeschichtlichem Schwerpunkt.

Datenbanken

Im Projekt Exilpresse digital (Deutschsprachige Exilzeitschriften 1933 - 1945) sind ausgewählte Exilzeitungen und Exilzeitschriften dauerhaft Online zugänglich gemacht worden.

Die Jüdischen Periodika in NS-Deutschland stellen eine historische Quelle von hohem Rang für die Erforschung des Lebens und Leidens der jüdischen Gemeinschaft unter nationalsozialistischer Herrschaft dar. Ziel des Projektes ist die Digitalisierung, Erschließung und Bereitstellung im Internet der wichtigsten in Deutschland nach der nationalsozialistischen Machtübernahme 1933 (oder kurz zuvor) gegründeten jüdischen Periodika.

Die Cinematographie des Holocaust ist ein Forschungsprojekt und Datenbank des Fritz Bauer Instituts zur Erforschung des Zentralbestands von Filmen zur Geschichte der Vernichtung der europäischen Juden.

Das Gedenkbuch für die Opfer des Nationalsozialismus an der Universität Wien 1938 enthält rund 2.200 Namen und Kurzbiografien von Betroffenen und wird ständig ergänzt.

Das Exil-Archiv und das Exil-Zentrum sind Kommunikations- und Informationsplattformen zu den Themen Zensur, Verbrennen und Verbieten von Büchern, Verfolgung und Emigration von Schriftstellern, Künstlern und anderen Intellektuellen. Der Exil-Club bietet Informationen speziell für Schüler.

The YIVO Encyclopedia of Jews in Eastern Europe bereitet Materialien zur Geschichte und Kultur der Juden in Osteuropa auf.

Die Datenbank Joden in Nederland enthält Informationen zu Jüdinnen und Juden, die im 20. Jahrhundert in den Niederlanden gelebt haben.

Die Community Joods Monument ist die Nachfolgerin des „digitalen Monuments“ für die Opfer der Shoah. Hier findet man alle Namen der aus den Niederlanden deportierten und umgekommenen Juden, darunter viele Emigranten. Wer sich bei der Community anmeldet, kann selber Informationen und Fotos hinzufügen, Suchanfragen einstellen und mitdiskutieren. Die Website ist auch in englischer Sprache verfügbar.

"Entartete Kunst": Das Gesamtverzeichnis der 1937/38 in deutschen Museen beschlagnahmten Werke "entarteter Kunst" wird ab April 2010 kontinuierlich komplexweise nach nochmaliger Überprüfung der Einträge ins Netz gestellt. Es kann nur nach Künstlern und Werken befragt werden, soweit sie bereits für das Netz freigegeben wurden.

 

Verlage und Zeitschriften

Der Weidle Verlag - Literatur & Kunst, Bonn, hat einen Verlagsschwerpunkt "Exilliteratur".

"Exil. 1933-1945. Forschung Erkenntnisse Ergebnisse" ist eine Zeitschrift für deutsche Exilliteratur und erscheint zweimal im Jahr. Sie wurde 1981 von Joachim H. Koch gegründet und wird von Edita Koch und Dr. Henrike Walter herausgegeben.

ZWISCHENWELT. Zeitschrift für Kultur des Exils und des Widerstands.Vormals "Mit der Ziehharmonika" erscheint vierteljährlich und wird von der Theodor Kramer Gesellschaft, Wien, herausgegeben.

 

Internetseiten zu Exilanten

Otto Aurich (1900-1961), Tänzer, Choreograph, Sänger, Operettendirektor

Max Ehrlich (1892 - 1944), Schauspieler, Regisseur, Autor

Lion Feuchtwanger (1884 - 1958), Schriftsteller

Fritz Hirsch (1888-1942), Sänger, Regisseur, Operettendirektor

Else Lasker-Schüler (1869 - 1945), Schriftstellerin

Anna Seghers (1900 - 1983), Schriftstellerin

Ernst Toller (1893 - 1939), Schriftsteller

Walter Trier (1890 - 1951), Grafiker, Karikaturist