Herzlich willkommen bei der Gesellschaft für Exilforschung!

Die Gesellschaft für Exilforschung e.V. hat es sich zum Ziel gesetzt, die kulturellen, wissenschaftlichen, künstlerischen und politischen Leistungen der deutschsprachigen Emigration 1933-1945 zu erforschen und zu vermitteln. Sie fördert den Dialog zwischen Betroffenen, nachfolgenden Generationen, Wissenschaftlern und allen am Thema Interessierten. Auch die Auseinandersetzung mit Asyl- und Wanderungsbewegungen unserer Zeit gehört zu den Aufgaben. Weiter lesen!

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Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Prof. Dr. John M. Spalek

Die Gesellschaft für Exilforschung verleiht dem Germanistikprofessor (em.) und hervorragenden Kenner der deutschsprachigen Emigration und des Exils in die USA, John M. Spalek, die Ehrenmitgliedschaft.

Die Verleihung durch die Vorsitzende der Gesellschaft für Exilforschung Dr. Ursula Langkau-Alex findet statt am Montag, dem 6. September 2010, um 14 Uhr in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main, Adickesallee 1.
Mitglieder der Gesellschaft sind herzlich eingeladen, an der Feier teilzunehmen. Anmeldungen bitte bis zum 1. September per Mail an s.schneider@d-nb.de, per Telefon (069-1525-1905, Fr. Schneider) oder per Fax (069-1525-1959) an Sabine Schneider, Deutsche Nationalbibliothek.

 

Neuer Nachrichtenbrief Nr.35 ist erschienen

Die neueste Ausgabe Nr.35/Juni 2010 des Neuen Nachrichtenbriefs können Sie hier lesen und als pdf-Datei herunterladen. Auch alle früheren Ausgaben des Neuen Nachrichtenbriefs (Nr. 1, Juli 1993 bis Nr. 34, Dezember 2009) stehen nun zum Download unter der Rubrik Archiv / Neuer Nachrichtenbrief bereit.

 

Call for Papers:
Geraubte, zerstörte, gerettete Bücher, Bibliotheken, Sammlungen und ungedruckte Materialien nach 1933

Tagung der Gesellschaft für Exilforschung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach,
18.3. - 20.3.2011 in Marbach

Die auch von der Bundesrepublik unterzeichnete Washingtoner Erklärung 1998 zur Rückgabe des von den Nationalsozialisten geraubten Kulturguts hat in der Öffentlichkeit und in der Wissenschaft zur intensiven Beschäftigung mit dem Thema »Raub und Restitution« geführt. Neben Kunstwerken rückten von Anfang an auch Bibliotheken, Bücher und unveröffentlichtes Material in den Mittelpunkt des Interesses. Die Exilforschung teilt das Interesse an der Identifizierung des geraubten, zerstörten und ins Ausland geretteten Schrift- und Kulturguts. Die Tagung soll dazu beitragen, Schnittpunkte zwischen Kulturgeschichte, Bibliothekswissenschaft und Exilforschung aufzuzeigen.

Zu denken ist beispielsweise an folgende Themenfelder:

- Geschichte von Sammlungen, Bibliotheken und Archiven exilierter und verfolgter Personen und Institutionen (Bibliothek des Warburg-Instituts, des Leo Baeck Institute, Wiener Library o.ä.),

- Schicksale verfolgter, exilierter und im Holocaust umgekommener Sammler und ihrer Familien,

- Rolle staatlicher Verfolgungsinstanzen und institutionelle Nutznießer des Raubs von Büchern und Schriftgut: Bibliotheken, Antiquare, Sammler,

- Aspekte der Rettung, Restitution und Wiederherstellung lebensgeschichtlicher Kontinuitäten und persönlicher Identitäten bei ehedem Verfolgten und ihren Nachkommen,

- Rolle von Öffentlichkeit, Presse, TV als Multiplikatoren der Restitutionsbemühungen sowie gegenläufiger Tendenzen.

Junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (Master-Studierende und Doktoranden) sind in besonderer Weise eingeladen, ihre dem Tagungsthema entsprechenden Arbeiten als "Work in Progress" zur Diskussion zu stellen. Dem Vorschlag sollte ein kurzer Lebenslauf beigefügt werden.

Angebote mit kurzem Abstract bitte bis zum 15. Mai 2010 an:

Prof. Dr. Claus-Dieter Krohn, cdkrohn@web.de