VERANSTALTUNGEN UND AUSSTELLUNGEN

EXIL.
ERFAHRUNG UND ZEUGNIS“

Dauerausstellung des Deutschen Exilarchivs 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek ab 08. März 2018

Feierliche Eröffnung am 8. März 2018 um 18:00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten (exilarchiv-veranstaltungen@dnb.de oder 069 1525-1961). Die Anmeldung ist auch online über http://www.dnb.de/DE/Veranstaltungen/Frankfurt möglich.

Erstmals in seiner mehr als 60-jährigen Geschichte eröffnet das Deutsche Exilarchiv eine Dauerausstellung. Mehr als 250 Originale aus Nachlässen und über 300 Publikationen ermöglichen einen multiperspektivischen Blick auf das Exil 1933–1945. Und sie zeigen zugleich: Die Erfahrungen dieses historischen Exils sind vielfältig und individuell. Es sind Erfahrungen von Bruch und Verlust, von Neuanfang und Zugewinn.

Weiter Lesen!


ESCAPE TO LIFE - Europa und die Chronologie der Flucht

THEMENTAGE am Staatstheater Braunschweig vom 05.bis 08. April 2018 im Großen Haus, Kleinen Haus und Aquarium

Theater, Performance, Konzert, Lesung, Vortrag, Gespräch, Diskussion

Bleiben oder gehen? Vor dieser Frage stehen Millionen Menschen überall auf der Welt, die oft lebensgefährliche Fluchtrouten auf sich nehmen, für eine bessere Zukunft in Europa. Es sind dieselben Fragen, die viele Deutsche beschäftigten, als die Nazi-Diktatur Ende der dreißiger Jahre immer deutlicher ihr wahres Gesicht zeigte. Viele entscheiden sich heute so wie damals für die Flucht über die Meere. Die Richtung der Fluchtrouten hat sich verändert, während die emotionalen Verwerfungen dieselben geblieben sind – und unsere Gesellschaft bis heute beschäftigen. Dabei geht es nicht nur ums Kennenlernen und gegenseitige Verstehen, sondern immer auch um die Frage, was eine Flucht als Sinnbild kompletter Entwurzelung mit einem Menschen macht? Wie beeinflusst es ein künstlerisches Werk, wenn es die eigene Heimat nicht mehr gibt? Wie leben Menschen und arbeiten Künstler im Exil – ohne Hoffnung auf Rückkehr? Die Thementage „Escape to life“ wollen mit Schauspiel-Produktionen, Gastspielen, Vorträgen, Lesungen und Diskussionen die Schicksale der Menschen, die heute zu uns kommen, in Bezug setzen zur Geschichte der deutschen Flüchtlinge. Für die Dauer der Thementage soll das Theater so zu einem Ort der Auseinandersetzung mit der europäischen Gegenwart und der Vergangenheit werden – und zu einem Treffpunkt für Künstler aus aller Welt.

Weiter Lesen!