TAGUNGEN

 

Auf dieser Seite finden Sie Call for Papers, Tagungsprogramme und - berichte.

 

„Archive und Museen des Exils“

Jahrestagung 2018 der Gesellschaft für Exilforschung e.V  vom 13. bis 15. September 2018 in der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt am Main

Exil, Flucht und Migration sind meist grenzüberschreitende Ortsveränderungen, die unweigerlich mehr als einen Staat betreffen. Migrationsbewegungen beziehen sich dabei nicht nur auf die Menschen, die gehen, sondern auch auf die materialen Zeugnisse, die sie mit sich führen, die auf den Wegen des Exils entstehen, angeeignet, verloren oder zurückgelassen werden. Die Zerstreuung der Überlieferung der Emigrant/innen und die Rekonstruktion von Exilwegen und -leben stellt die Forschung vor große Herausforderungen. Fragen und Methoden der Provenienzforschung, die in den vergangenen Jahren zu einem prominenten Forschungsfeld mit z.T. neu eingerichteten Professuren geworden ist, werden gerade auch in Bezug auf Institutionen verhandelt, die ausdrücklich auf die Sammlung von Zeugnissen des Exils ausgerichtet sind.  Archive und Museen haben als sammelnde, bewahrende und ausstellende Institutionen und Erinnerungsorte eine besondere Bedeutung und Verantwortung im Kontext der Exil- und Migrationsgeschichte.

Call for Papers bis 31. Januar 2018


Staatsbürgerschaft und Staatenlose angesichts von Vertreibung und Exil

Klausur-Tagung zur Vorbereitung des Jahrbuchs 2018 vom 26. Februar bis 01. März 2018 im Tagungszentrum der Töpfer-Stiftung in Gut Siggen

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Doing Gender in Exile

Internationale Konferenz der Österreichischen Gesellschaft für Exilforschung (öge) und deren Frauen-AG vom 18. bis 20. Oktober 2017 in der Aula am Campus der Universität Wien

Mit dem Thema Doing Gender in Exile soll das Exil als Labor für die Transformation von Geschlechtlichkeit und sexuellen Identitäten neu in den Blick genommen werden. Unter Exilbedingungen können Menschen wesentliche Handlungsräume verlieren, aber auch gewinnen – und solch eine Neupositionierung im öffentlichen wie im privaten Raum kann Konstruktionen und Haltungen im Zusammenhang mit eigener und fremder Geschlechtlichkeit verändern. Gerade im Kontext der Exilforschung wurden diese Prozesse noch immer nicht ausreichend beachtet und analysiert. Doing Gender in Exile soll das Forschungsfeld für neue theoretische Impulse seitens der Gender Studies, der transnationalen Geschlechtergeschichte und der Migrationsforschung öffnen.

Call for Papers

Tagungsprogramm


Tagung zur Autobiographik von Exil, Widerstand, Verfolgung und Lagererfahrung

Interdisziplinäre Konferenz der Theodor Kramer Gesellschaft und des Instituts für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Forschungsbereich Österreichisches Biographisches Lexikon) im Rahmen des Projekts „Haus der Geschichte Österreich“ zu autobiographischen Schriften und Zeugnissen als Quellen der Biographieforschung, der Geschichtsschreibung, des Geschichts- und Literaturverständnisses vom 23. bis 25. November 2017 an der  Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung (INZ), Wien

Call for Papers

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The way out
 - Microhistories of flight from Nazi Germany

International conference
, University of Luxemburg (24-26 January 2018)

Co-organised by:
 Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History (C2DH), University of Luxembourg; CNRS – Institut d’histoire moderne et contemporaine, Ecole normale supérieure, Paris; Institut für Zeitgeschichte, München
; NIOD Institute for War, Holocaust and Genocide Studies, Amsterdam

Call for Papers

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Vorstufen des Exils:
 Irgendwo zwischen Heimat und Ankunft

Tagung der North American Society for Exile Studies (NASES) vom 18. bis 19. Mai 2018 an der Loyola University Chicago

Exil wird gewöhnlich als die Zeit definiert, in der man getrennt von der Heimat im Ausland leben muss, ungewollt und oft verbannt. Exil kann aber weiter gefasst auch als Prozess begriffen werden, der bereits in der Heimat, unterwegs und/oder vor der Ankunft im Exilland anfängt. Es sind Vorstufen des Exils: Entfremdung von der Heimat aus politischen, rassistischen, religiösen, auch sprachlichen Gründen, Zensur, vielfältige Überlegungen zum Für und Wider des Exilgangs, der bürokratische Hürdenlauf um die Ausreise, Grenzüberquerung und die oft abenteuerliche Reise an sich, der Aufenthalt in Durchgangsländern, das Erlernen einer neuen Sprache. In diesen Phasen ist überall schon ein wenig Exil, findet die psychische Auseinandersetzung damit und praktische Vorbereitung darauf statt. Angesichts der zähen geschichtlichen Beständigkeit des Exils sollen dessen Vorstufen keineswegs auf die Zeit des Nationalsozialismus beschränkt bleiben, sondern können auch dessen unmittelbare Nachkriegsfolgen (z.B. die Vertreibung aus Osteuropa) bis hin zu den gegenwärtigen Migrationsbewegungen in die deutschsprachigen Länder umfassen. Die erwähnten und auch andere Vorstufen des Exils erwecken in letzter Zeit wissenschaftliches Interesse, z.B. in den „Passagen des Exils“ einer im Dezember 2016 stattfindenden Tagung an der LMU München. Insofern sieht sich dieses Call for Papers der NASES als Fortführung und Erweitung der LMU-Tagung, vor allem im Sinne der Entfremdung in der Heimat, was letztendlich auch eine Entscheidung für die innere Emigration und einen Standpunkt auf der Skala zwischen Anpassung und Widerstand einschließen kann.

Call for Papers


TAGUNGSBERICHT online  Grenze als Erfahrung und Diskurs

Jahrestagung 2017 der Gesellschaft für Exilforschung e.V. in Kooperation mit dem Literaturarchiv Saar-Lor-Lux-Elsass der Universität des Saarlandes vom 24. bis 26. März 2017 an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken  //  Weiter Lesen!

 

BERICHT online Doktorand_Innen Workshop

Doktorand/innen-Workshop im Vorfeld der Jahrestagung 2017 der Gesellschaft für Exilforschung e.V. in Kooperation mit dem Literaturarchiv Saar-Lor-Lux-Elsass der Universität des Saarlandes am 23. und 24. März 2017 an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken  // Weiter Lesen!