TAGUNGEN

 

Auf dieser Seite finden Sie Call for Papers, Tagungsprogramme und - berichte.

 

Staatsbürgerschaft und Staatenlose angesichts von Vertreibung und Exil

Klausur-Tagung zur Vorbereitung des Jahrbuchs 2018 vom 26. Februar bis 01. März 2018 im Tagungszentrum der Töpfer-Stiftung in Gut Siggen

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The way out
 - Microhistories of flight from Nazi Germany

International conference
, University of Luxemburg (24-26 January 2018)

Co-organised by:
 Luxembourg Centre for Contemporary and Digital History (C2DH), University of Luxembourg; CNRS – Institut d’histoire moderne et contemporaine, Ecole normale supérieure, Paris; Institut für Zeitgeschichte, München
; NIOD Institute for War, Holocaust and Genocide Studies, Amsterdam

Call for Papers bis 01. September 2017

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Vorstufen des Exils:
 Irgendwo zwischen Heimat und Ankunft

Tagung der North American Society for Exile Studies (NASES) vom 18. bis 19. Mai 2018 an der Loyola University Chicago

Exil wird gewöhnlich als die Zeit definiert, in der man getrennt von der Heimat im Ausland leben muss, ungewollt und oft verbannt. Exil kann aber weiter gefasst auch als Prozess begriffen werden, der bereits in der Heimat, unterwegs und/oder vor der Ankunft im Exilland anfängt. Es sind Vorstufen des Exils: Entfremdung von der Heimat aus politischen, rassistischen, religiösen, auch sprachlichen Gründen, Zensur, vielfältige Überlegungen zum Für und Wider des Exilgangs, der bürokratische Hürdenlauf um die Ausreise, Grenzüberquerung und die oft abenteuerliche Reise an sich, der Aufenthalt in Durchgangsländern, das Erlernen einer neuen Sprache. In diesen Phasen ist überall schon ein wenig Exil, findet die psychische Auseinandersetzung damit und praktische Vorbereitung darauf statt. Angesichts der zähen geschichtlichen Beständigkeit des Exils sollen dessen Vorstufen keineswegs auf die Zeit des Nationalsozialismus beschränkt bleiben, sondern können auch dessen unmittelbare Nachkriegsfolgen (z.B. die Vertreibung aus Osteuropa) bis hin zu den gegenwärtigen Migrationsbewegungen in die deutschsprachigen Länder umfassen. Die erwähnten und auch andere Vorstufen des Exils erwecken in letzter Zeit wissenschaftliches Interesse, z.B. in den „Passagen des Exils“ einer im Dezember 2016 stattfindenden Tagung an der LMU München. Insofern sieht sich dieses Call for Papers der NASES als Fortführung und Erweitung der LMU-Tagung, vor allem im Sinne der Entfremdung in der Heimat, was letztendlich auch eine Entscheidung für die innere Emigration und einen Standpunkt auf der Skala zwischen Anpassung und Widerstand einschließen kann.

Call for Papers bis 01. September 2017


Emigration from Nazi-Occupied Europe to British Dominions, Colonies and Overseas Territories after 1933

Conference to be held at the University of London, Senate House, 13–15 September 2017

The Research Centre for German and Austrian Exile Studies, Institute of Modern Languages Research, University of London, invites offers of papers for its triennial conference in September 2017.

The Nazi seizure of power in central Europe resulted in several waves of forced emigration, first from Germany, later from the Saarland, Austria, and Czechoslovakia. The trajectories and destinations of this emigration westward to France, the UK, or the USA have been analyzed extensively in Exile Studies. But in recent years, alternative routes and destinations of emigration have been identified: Margit Franz and Heimo Halbrainer, for example, proposed in Going East – Going South (Graz: Clio 2014) a ‘new map of emigration’ demonstrating that many individuals and groups from Austria had emigrated to Asia or Africa. The conference organized by the Research Centre for German and Austrian Exile Studies for September 2017 proposes to develop this ‘new map’ further, by focusing on the emigration to areas under British control.

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Frankreich als Gastland der deutschsprachigen, insbesondere der deutsch-jüdischen und österreichisch-jüdischen Emigration zwischen 1933 und 1940: Formen und Medien öffentlicher Erinnerungskultur

8. Zweijahrestagung der Internationalen Feuchtwanger-Gesellschaft vom 12. bis 14. Oktober 2017 in Paris; mit Unterstützung der Fondation pour la Mémoire de la Shoah; in Kooperation mit dem Centre de Recherches et d’Etudes Germaniques (CREG) in Montpellier, dem Centre d’Etudes Germaniques Interculturelles de Lorraine (CEGIL) in Metz und dem Centre d’Etudes des Relations et Contacts Linguistiques et Littéraires (CERCLL) in Amiens

„Eine [...] öffentliche Erinnerungskultur stellt sich nach beschämenden oder traumatischen Ereignissen in der Regel erst nach einem zeitlichen Intervall [...] ein.“ (Aleida Assmann)

Die Tagung der Internationalen Feuchtwanger-Gesellschaft wird ihr besonderes Interesse den Quellen widmen, die das kollektive Gedächtnis in Frankreich und in Deutschland gespeist haben und den Erinnerungsdiskurs im Nachbarland bis heute prägen. Welche Erinnerungen an die deutschsprachige Emigration zwischen 1933 und 1940 sind in Frankreich noch heute präsent? Inwieweit wurden sie materialisiert, eventuell auch institutionalisiert? Welche Ereignisse der damaligen Zeit konnten sich hingegen nie im kollektiven Gedächtnis verankern oder werden heute nicht mehr erinnert? Was wurde weitergegeben? Welcher Medien hat man sich bewusst oder unbewusst bedient, um an vergangene Ereignisse zu erinnern und diese zu überliefern? In diesem Sinne sollten sowohl französische und ausländische Medien als auch die Medien der deutschsprachigen bzw. deutsch-jüdischen und österreichisch-jüdischen Emigration berücksichtigt werden.

Informationen zu Anreise und Unterkünften

Tagungsprogramm

 

Doing Gender in Exile

Internationale Konferenz der Österreichischen Gesellschaft für Exilforschung (öge) und deren Frauen-AG vom 18. bis 20. Oktober 2017 in der Aula am Campus der Universität Wien

Mit dem Thema Doing Gender in Exile soll das Exil als Labor für die Transformation von Geschlechtlichkeit und sexuellen Identitäten neu in den Blick genommen werden. Unter Exilbedingungen können Menschen wesentliche Handlungsräume verlieren, aber auch gewinnen – und solch eine Neupositionierung im öffentlichen wie im privaten Raum kann Konstruktionen und Haltungen im Zusammenhang mit eigener und fremder Geschlechtlichkeit verändern. Gerade im Kontext der Exilforschung wurden diese Prozesse noch immer nicht ausreichend beachtet und analysiert. Doing Gender in Exile soll das Forschungsfeld für neue theoretische Impulse seitens der Gender Studies, der transnationalen Geschlechtergeschichte und der Migrationsforschung öffnen.

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Tagung zur Autobiographik von Exil, Widerstand, Verfolgung und Lagererfahrung

Interdisziplinäre Konferenz der Theodor Kramer Gesellschaft und des Instituts für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Forschungsbereich Österreichisches Biographisches Lexikon) im Rahmen des Projekts „Haus der Geschichte Österreich“ zu autobiographischen Schriften und Zeugnissen als Quellen der Biographieforschung, der Geschichtsschreibung, des Geschichts- und Literaturverständnisses vom 23. bis 25. November 2017 an der  Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Institut für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung (INZ), Wien

Call for Papers

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TAGUNGSBERICHT online  Grenze als Erfahrung und Diskurs

Jahrestagung 2017 der Gesellschaft für Exilforschung e.V. in Kooperation mit dem Literaturarchiv Saar-Lor-Lux-Elsass der Universität des Saarlandes vom 24. bis 26. März 2017 an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken  //  Weiter Lesen!

 

BERICHT online Doktorand_Innen Workshop

Doktorand/innen-Workshop im Vorfeld der Jahrestagung 2017 der Gesellschaft für Exilforschung e.V. in Kooperation mit dem Literaturarchiv Saar-Lor-Lux-Elsass der Universität des Saarlandes am 23. und 24. März 2017 an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken  // Weiter Lesen!